Unser Auftritt am 29.05. stand im Zeichen der Abwrackprämie im engeren und der Krise im weiteren Sinne. Abgewrackt wurde auf der Bühne ganz konkret ein Sarg mit Kochtopffunktion. Als potenzielle Abwrackkandiaten für die Zukunft entpuppten sich organische Gartenzwerge, die bei guter Pflege eine Größe von 5 Metern erreichen – so kann man bei den Nachbarn im Bergischen auch in Krisenzeiten viel Neid erregen. Beim Grand Prix traten Gesangskandidaten aus Birma (”Immer heiter, immer weiter”), Hessen (”Ein Bembel geht noch”) und Aserbeidschan (”Gott hilf, bring uns Wodka”) gegeneinander an. In Aserbeidschan ereignete sich außerdem eine weitere Szene auf einem Bauernhof, dessen darbende Betreiberinnen wegen einer muhwilligen doch melkunwilligen Kuh mysteriöse Connections zu Opel knüpften, natürlich in der Hoffnung auf eine Fusion mit Geldregen, was ihnen letztendlich jedoch leider gar nichts nützte. Derweil versuchte sich in Deutschland eine Frau ihres rostigen Bauchnabelpiercings zu entledigen, was ihr nach einigen vergeblichen Versuchen mit der Hilfe einer guten Fee doch noch gelang. Zum Schluss wurde in einem Replay der Hohen Künste das hochbrisante Thema “Lampenschirme in Gefahr” eingehend beleuchtet. Auf die zündende Idee, eine Abwrackprämie für Glühbirnen einzuführen, konnte aus Zeitgründen leider nicht mehr eingegangen werden – vielleicht beim nächsten Mal!
Zuschauer-Feedback:
“Publikum auf jeden Fall duzen. Ein wunderbarer Abend! Danke”
“Lob: Sehr lustig und und und. Kritik: Ich kannte Sie nicht.”
“Hätte gern das Freeze Spiel gesehen.”
“Weiter so!”
“Bunte Mischung! Ihr seid großartig! Weiter so!”
“Super!”
Danke für die Blumen, liebes Publikum, und natürlich auch für eure tollen Vorgaben – ohne euer Input wär’s ja nur halb so lustig!